START – Rathaus

Herzlich willkommen zur virtuellen Schnitzeljagd durch Kufstein! Die folgenden Stationen werden dich in den nächsten 30 Minuten auf eine Reise ins letzte Jahrhundert mitnehmen. Bei jeder Station wird eine Geschichte von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erzählt, welche sie selbst erlebt haben. Am Ende jeder Station findest du einen Hinweis, der dich zur nächsten Station führt. Viel Spaß.

Hinweis

Für die erste Station bewegen wir uns aus dem Stadtzentrum hinaus – es gibt einen neuen, wir suchen aber den alten. Vielleicht entdeckst du eine Möglichkeit, ganz einfach auf einen Berg zu kommen?

Kaiserlift

Bist du auch gestresst vom Alltag, dein Kopf ist voll von Dingen, die du noch zu erledigen hast – in der Schule, im Beruf oder in der Freizeit? Dann bist du hier genau richtig. Stell dir vor, du kannst dich in einen Liftsessel setzen, umgeben von grünen Wiesen und Wäldern, riechst den frischen Geruch der Almen und lauschst den Klängen der Natur... und dieser Lift bringt dich in eine atemberaubende Bergwelt 700 Meter über der Stadt Kufstein! Und jetzt stell dir vor, dass das gar kein Traum ist, sondern das mit dem Kaiserlift in Kufstein möglich ist.

Aber hast du gewusst, dass es noch gar nicht so lange her ist, dass der „Stoaberg” der “hot spot” für Schifahrerinnen und Schifahrer jeden Alters war? Und, haben wir deine Neugierde geweckt? Dann lausche nun gespannt den Erzählungen von Claudia Moritz und Gerhard Lehmann. Sie werden uns mehr über die “goldene Zeit” des Kaiserlifts erzählen.

Danksagung

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Zeitzeugin Claudia Moritz, beim Heimatverein Kufstein und dessen Obmann Gerhard Lehmann, dass sie ihre persönliche Schatzkammer für uns geöffnet haben und ihre Geschichten und Erlebnisse mit uns geteilt haben.

Hinweis

Wir hätten jetzt Lust, einkaufen zu gehen...und du? Wo würdest du das älteste Einkaufszentrum Kufsteins suchen?

Inntalcenter

Nachdem du jetzt an der frischen Luft gewesen bist und allerhand über den Kaiserlift erfahren hast, ist es an der Zeit, das nächste Ziel auf unserer Karte ins Auge zu fassen.
Nach vierjähriger Bauzeit öffnete das Inntalcenter im Jahre 1980, also vor genau 40 Jahren, zum ersten Mal seine Pforten. Mit einer Geschäftsfläche von 6.000m² und 5.100m² Wohn- und Büroflächen, aufgeteilt in 83 Wohneinheiten, und einer 2-stöckigen Tiefgarage, war das Inntalcenter nach dem Bau der Festung das größte Bauvorhaben, das die Stadt je hatte. Zu Beginn löste das Projekt eine große Euphorie nicht nur seitens der Volksbank aus, sondern auch in der Bevölkerung. Doch nach und nach stellte sich heraus, dass die Verwertung schwieriger war als gedacht. Es dauerte Jahre, bis alle Wohnungen verkauft oder vermietet wurden. Viele kleine Betriebe, die im Zentrum der Stadt angesiedelt waren, hatten Angst um ihre Existenz. Aus diesem Grund wurden die Geschäftsräume vor allem einheimischen Unternehmen angeboten, aber nicht jeder traute sich, sich im Inntalcenter anzusiedeln. War es doch für die Kufsteiner Kaufgemeinschaft etwas völlig Neues und keiner wusste so richtig, wie es in der Zukunft laufen würde.
Die Stadt und ihre Bevölkerung waren damals aus kaufmännischer Sicht wohl einfach noch nicht reif für ein solch großes Einkaufszentrum.

Manfred Kobald war 40 Jahre Mitarbeiter der Volksbank Kufstein und war ganz vorne dabei, als das erste Einkaufszentrum zwischen Rosenheim und Innsbruck geplant und errichtet wurde. Vieles ist ihm bis heute in Erinnerung geblieben. Einiges davon wird er dir in den nächsten Minuten erzählen. Sei gespannt, du wirst Dinge erfahren, die man sich so heute gar nicht mehr vorstellen kann.

Danksagung

Wir bedanken uns herzlich beim Zeitzeugen Manfred Kobald, dass er sich die Zeit genommen hat, uns all die spannenden Geschichten rund um das Inntalcenter und seine Entstehung zu erzählen. Wir bedanken uns auch bei Gerhard Lehman und dem Heimatverein Kufstein, dass sie uns auch bei dieser Station mit alten Bildern unterstützt haben.

Hinweis

Für die nächste Station begibst du dich in das Areal der ehemaligen Kaserne, in den Kufsteiner Stadtteil Weissach.

Baracken von Weissach

Nach der entspannten Fahrt auf der Rolltreppe des Inntalcenters befindest du dich nun in den ehemaligen Baracken von Weissach. Mit Kriegsende 1945 wurde hier ein Flüchtlingslager für jene errichtet, die der Krieg heimatlos werden ließ. Es bestand aus mehreren Baracken. Anscheinend lebten dort zu „Spitzenzeiten“ 13.000 Bewohnerinnen und Bewohner. Angeblich war die letzte Baracke bis vor 20 Jahren (1999) bewohnt. Die meisten der Flüchtlinge übersiedelten jedoch bereits im Laufe der 1960er Jahre in Wohnungen oder wanderten aus, z.B. in die USA. Das Lagerleben direkt nach Kriegsende war sehr hart. Es schliefen teilweise 10-12 Personen in einem Zimmer. Warmwasser gab es nicht und auch der Hunger war groß. Die einheimische Bevölkerung verhielt sich gegenüber den Lagerbewohnerinnen und -bewohnern eher feindlich und ablehnend. Eine, die in diesem Lager aufgewachsen ist, ist Marju Jurschick-Bäumel. Ursprünglich stammt sie aus Estland. Im Alter von vier Jahren kam sie in das Lager und wohnte dort, bis sie 19 war. Obwohl ihre Flucht von Estland nach Kufstein und die Zeit im Lager nicht immer einfach waren, durfte sie etwas Außergewöhnliches miterleben, das in direktem Zusammenhang mit diesen Erlebnissen steht. Aber lies selbst, was sie erlebt hat:

„Vor der Flucht haben wir in Tallinn gewohnt. Meine Mutter ist an einem Tag Milch holen gegangen und hat ihren Schlüssel vergessen. Es gab keine Glocken an den Häusern und als sie zurückgekommen ist, hat sie versucht mit dem Fuß die Tür aufzutreten. Dabei hat sie sich am Fuß verletzt und drei Soldaten kamen gerade die Straße herunter. Sie boten ihre Hilfe an und fragten, ob sie Hilfe benötige. Ihr Deutsch war sehr schlecht und so sagte sie immer wieder, sie habe ihren ‚Löffel‘ verloren. Am nächsten Tag kam einer der Soldaten mit Besteck wieder und gab meiner Mutter seine Adresse. Er stamme aus Thiersee und sein Name sei Georg. Als wir dann nach monatelanger Flucht in Kufstein ankamen, hat meine Mutter immer wieder bei den Soldaten nachgefragt, ob sie denn einen Georg kennen, der etwas mit Tieren mache. Sie konnte sich nicht mehr erinnern, wie die Ortschaft hieß. Nach ein paar Jahren hat meine Mutter dann bei einem französischen Direktor ausgeholfen und kleinere Arbeiten für ihn erledigt. Es kamen jeden Tag Lieferungen mit Lebensmittel und meine Mutter hat die Lieferungen angenommen und sortiert. Eines Tages ist ein Lieferwagen mit Äpfeln, Kraut und Rüben gekommen. Die Soldaten haben dann beim Direktor bezahlt und als meine Mutter die Soldaten gesehen hat, ist sie in Ohnmacht gefallen. Denn unter den Soldaten war der Georg dabei! Wie in einem Hollywoodfilm. Sie sind dann auch zusammengekommen. Aber Georg war ja eigentlich Koch und ist immer viel gereist. Da haben sie sich oft wochenlang nicht gesehen. Aber er hat uns meistens Geschenke, z.B. Parfüm, mitgebracht und auch ganz oft Essen, denn er ist ja auf einem Bauernhof aufgewachsen. Ich muss aber schon sagen, dass ich als Kind ein bisschen eifersüchtig auf den Georg war, weil er plötzlich so viel Zeit mit meiner Mama verbracht hat. Aber die Mutter vom Georg, die habe ich gern gemocht und sie mich auch, die hat mir sogar die private Handelsschule in Innsbruck bezahlt.“

Marjus Mutter starb bereits im Alter von 53 Jahren an den gesundheitlichen Folgen eines Zugunglücks, welches sie während ihrer Flucht erlebte. Sie und Georg waren über 20 Jahre ein Paar.

Danksagung

Vielen Dank an Marju Jurschick-Bäumel für ihre Zeit und dass sie bereit war, ihre Geschichte zu teilen.

Hinweis

Das Reisefieber hat dich nun gepackt und du erreichst einen Ort, der eine Bedeutung für viele Ankommende und Abreisende hat.

Bahnhof

Fernweh – wer kennt das nicht? Warum nicht einfach mal raus aus dem gewohnten Alltag und sich in ein aufregendes, neues Abenteuer stürzen? Du befindest dich nun am Bahnhof – wohin geht die Reise?

→ ... ins Jahr 1853

Im Jahre 1853 war es so weit: Es wurde mit dem Eisenbahnbau durch das Inntal begonnen, dafür wurden ca. 3.000 Arbeiter beherbergt bei etwa 1.400 Einwohnern der Stadt Kufstein. Am 24. November 1858 wurde schließlich die K.-u.-k. Nordtiroler Staatsbahn Innsbruck-Kufstein eröffnet. Es gab einen Personenzug, der gleichzeitig auch Frachtzug war. Dieser fuhr von Kufstein nach Innsbruck in 4 Stunden – heute benötigt der Railjet für die gleiche Strecke 35 Minuten. Der Fahrpreis für eine Reise in der dritten Klasse von Kufstein nach Innsbruck betrug 1 Gulden und 71 Kreuzer (1 Gulden aus dem Jahr 1858 sind heute umgerechnet ca. € 13,66).

→ ... vielleicht zur Weltausstellung?

Dort konnte man nämlich ein Modell des Kufsteiner Bahnhofs bei der Weltausstellung in Paris im Jahr 1876 bewundern. Das Gebäude hatte 300.000 Gulden gekostet und war für jene Eisenbahnfrühzeit erstaunlich großzügig geplant. Zweifellos haben schon damals die beiden benachbarten Bahnverwaltungen gemeinsam geplant, wobei das Prestige eines Königreiches Bayern und das eines Kaiserreiches Österreich eine entscheidende Rolle gespielt hatten.

→ ... zur Feier „100 Jahre Eisenbahn in Tirol“ ins Jahr 1958

Der Großzügigkeit und dem Weitblick der damaligen Planer ist es zu verdanken, dass die große und formschöne Anlage, die bis 1978 unverändert geblieben ist, ein ganzes Jahrhundert lang die Bedürfnisse zweier Eisenbahnverwaltungen bestens erfüllen konnte. Auch 100 Jahre nach seiner Eröffnung erfüllte das Gebäude noch voll und ganz seine Aufgaben. Dass es bei der Entstehung um eines der schönsten Bahnhofsbauten Europas, spiegelt sich auch durch den Auftritt des Modells des Bahnhofs bei der Weltausstellung in Paris wider.

→ ... zum Abriss und Neubau ins Jahr 1980?

→ ... oder einfach nur auf ein Gespräch mit dem Gepäcksträger „Seppei“

Die Zeitung „Kufstein Aktuell“ erinnerte im Rahmen der Reihe „Aus der Vergangenheit der Stadt Kufstein“ in der Ausgabe vom 23. Juli 1987 an Josef Einwaller (*1908, +1987), den Gepäcksträger vom Kufsteiner Bahnhof. Der „Seppei“, wie er von Freunden genannt wurde (für Fremde „Herr Einwaller“), - war dabei für so manch lustige Geschichte verantwortlich, wie auch für die Folgende:

„Am Maria Himmelfahrtstag 1934 traf eine Sommerfrischlerin aus Ulm mit etwas Verspätung am altehrwürdigen Kufsteiner Bahnhof ein. Bereits am Bahnhof in München war die rüstige Dame ihrem Reiseleiter abhanden gekommen: um sich für den Urlaub und auch für die Bekannten in ihrem Tiroler Urlaubsdomizil etwas ‚herauszuputzen‘, beschloss die Dame, noch in der Weißwurst-Metropole einen Frisör aufzusuchen. Gesagt, getan. Am Stachus fand sich [sic!] einen Haarstilist ihres Wunsches, nur dauerte die ‚Behandlung‘ etwas länger als eingeplant und die Reisegruppe musste die Weiterfahrt nach Kufstein ohne die resche Ulmerin antreten. Mit einiger Verspätung traf aber dann auch diese in der schönen Festungsstadt ein.

Am alten, aber reizvollen Kufsteiner Bahnhof angelangt, fragte sie den mit seinem Wagen vorbeiziehenden Gepäcksträger Josef Einwaller, wann denn der nächste Schnellzug nach Wörgl gehe. Der Angesprochene musterte die ‚alte Kommode‘ vor ihm eingehend, dachte nach, ob die Dame ihn wohl auf den Arm nehmen wolle (womit er die Frage, wann denn der Schnellzug gehe meinte), nahm dann aber Haltung ein und antwortete: ‚Um dreiviert´l hinve!‘ Nun war es an der Dame aus Ulm, angestrengt nachzudenken, wusste sie doch mit dieser Antwort, das Resultat eingehender Konzentration, absolut nichts anzufangen. Also bat sie den ‚Herrn Einwaller‘ abermals um Auskunft. Seppei antwortete wieder mit einem deutlichen ‚um dreiviert´l hinve‘, gab aber seiner Verwunderung über die nochmalige Fragerei mit dem Anhängsel ‚Warum?‘ Ausdruck. Darauf erwiderte die Madam, die sich an Schlagfertigkeit mit dem Seppei beinahe messen konnte, folgendes: ‚Wissens, Herr Gepäcksträger, ich hör´ ihnen halt so gern reden!‘ Sprachs, und schritt eilig davon, zu ihrem Schnellzug nach Wörgl. Eilig deshalb, weil es bereits 16:40 Uhr war, und der Zug ja um ‚dreiviert´l hinve‘ (16:45 Uhr) losfuhr. Die Erklärung für die eigentümliche Phonetik in des Gepäcksträgers Stimme: ihm fehlte ein Zahn, aber er hatte bereits einen Termin beim Zahnarzt (‚Pappnschlosser‘).“

→ Bewertung

Die Zeitschrift „Die ganze Woche“ testete die wichtigsten Bahnhöfe Österreichs auf Herz und Nieren und stellte dabei auch dem Kufsteiner Bahnhof in der Ausgabe vom 9. Februar 1989 ein Zeugnis aus:

Danksagung

Wir bedanken uns recht herzlich bei Ralph Pipperger für das Zurverfügungstellen der Kufsteiner Bahnhofschronik sowie bei Erwin Weiskirchner und dem Film- und Videoclub Kufstein für das Bereitstellen des Videos vom Umbau des Kufsteiner Bahnhofs.

Hinweis

Folge dem Inn flussabwärts bis zur Grenze!

Der Inn und seine Grenzen

In Kufstein bildet der Inn die Grenze zu Deutschland; damals haben sich speziell dort einige, auch grenzwertige, Ereignisse zugetragen. Einer, der sich noch gut an einige Geschehnisse erinnern kann, ist Josef Kofler, geboren 1934. In den folgenden Beiträgen erzählt er unter anderem von seinen Erinnerungen aus seiner Kindheit und späteren Erlebnissen in Ebbs im Bezirk Kufstein, an der Grenze Österreich/Deutschland.

Einmarsch – Josef Kofler berichtet von seinen Erinnerungen beim Einmarsch an der Grenze zu Kiefersfelden am 12.3.1938.

Hitlerjugend – Josef Kofler erzählt davon, wie die Nationalsozialisten versucht hatten, ihn für die Hitlerjugend zu gewinnen. Er spricht von „Kriegsspielen“ im Wald, seiner Abneigung dagegen und was dann passierte.

Erlebnisse mit der SS – Josef Kofler spricht über die letzten Tage vor dem Kriegsende 1945 und von einem dramatischen Erlebnis.

Schmuggeln am Inn – Josef Kofler erzählt von einem Boot am Inn, welches Mitglieder der SS nach dem Krieg über die Grenzen geschmuggelt hat.

Ferkel – Josef Kofler erinnert sich an eine Geschichte, die man sich ebenfalls über die Grenze erzählt. Diese handelt davon, wie jemand geschickt der Verzollung eines „Fackls“ entgeht.

Danksagung

Wir bedanken uns recht herzlich beim Zeitzeugen Josef Kofler, dass er sich die Zeit für uns genommen hat und seine persönlichen, teils grenzwertigen Erinnerungen mit uns geteilt hat.

Hinweis

Auf zum Kufsteiner Wahrzeichen!

Festung

Hast du dich schon wieder erholt von den aufregenden Erzählungen aus der Zeit während und nach dem Zweiten Weltkrieg? Ja, Josef Kofler hat in seiner Kindheit und Jugend viele, teilweise sehr aufwühlende Dinge erlebt, die wir uns heutzutage gar nicht mehr vorstellen können.

Aber auch der Alltag war für viele Menschen ganz anders, als wir ihn heute kennen – oder kennst du jemanden, der im wirklichen Leben auf einer Burg lebt? Nein? Dann wird es höchste Zeit, dass du Christl Adler und Grete Mayerhofer kennenlernst. Die beiden haben nämlich ihre Kindheit und Jugend auf der Festung Kufstein verbracht - vor und nach 1945. Wie sie diese Zeit in Erinnerung haben, werden sie uns gleich erzählen, wenn wir auf den Spuren ihrer Vergangenheit gemeinsam die Festung erobern.

Danksagung

Herzlichen Dank an Christl Adler und Grete Mayerhofer, dass sie uns mitgenommen haben auf eine unterhaltsame Reise in ihre Vergangenheit und dass sie ihre Kindheitserinnerungen mit uns geteilt haben. Bei ihren Erzählungen konnte man sich wirklich lebhaft vorstellen, wie es damals gewesen ist!

Hinweis

Das Ziel ist fast erreicht – begib dich zum Start zurück!

ZIEL – Rathaus

Herzlichen Glückwünsch! Du hast alle Stationen erfolgreich absolviert und bist nun am Ende unserer Tour angekommen. Wir hoffen, es hat dir gefallen und bedanken uns bei dieser letzten Station noch ganz herzlich bei der Sparkasse Kufstein für ihre großzügige Unterstützung.

Post

Hast du auch eine Geschichte zu einer unserer ausgewählten Stationen? Oder würdest du gerne an einer Stelle etwas ergänzen? Oder möchtest du ein Feedback hinterlassen? Hier bist du genau richtig! Wir freuen uns über deine Nachricht!

Sende uns dein Feedback und Anregungen an Projekt.Stadtgeschichte@fh-kufstein.ac.at!

Bibliothek

Eindrücke aus vergangenen Tagen bietet die Website des Heimatverein Kufstein: http://heimat-kufstein.at/

Zur Geschichte Kufsteins sind bereits erschienen:

Franz Biasi (Hg.): Kufsteiner Buch. Beiträge zur Heimatkunde von Kufstein und Umgebung, Bd. 1 (Schlern-Schriften 156). Innsbruck 1957.
Franz Biasi: 600 Jahre Stadt 1393–1993. Innsbruck-Wien 1992.
Hans Treichl: cuofstein, kueffstain, Kufstein. Bayerns Glanz – Perle Tirols. Kufstein 2012.
Werke zum Thema Nationalsozialismus in Tirol und auch speziell in Kufstein sind:
Horst Schreiber: Die Machtübernahme. Die Nationalsozialisten in Tirol 1938/39. Innsbruck 1994.
Rolf Steininger & Sabine Pitscheider (Hg.): Tirol und Vorarlberg in der NS-Zeit. Innsbruck 2002.
Dietmar Wieser: Kufstein in der Zeit des Nationalsozialismus. Kufstein 2015.

Einblicke in die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts liefern:

Josef Nussbaumer: Wirtschafts- und Sozialgeschichte Tirols 1945–1985. Innsbruck 1992.
Werner Faulstich (Hg.): Die Kultur der 60er Jahre. München 2003. Ebenso hat der Herausgeber Sammelbände zu den 70er, 80er und 90er Jahren veröffentlicht.

Und folgende Werke ermöglichen die Vertiefung zum Thema "Erinnerung":

Edith Hessenberger: Erzählen vom Leben im 20. Jahrhundert. Innsbruck 2013.
Jürgen Reifenberger: Vergangenheit. Bewältigung. Vergangenheitsbewältigung. Zur Geschichte und Theorie eines scheinbar erforschten Themas. Bielefeld 2019.

FH Kufstein Tirol

Die FH Kufstein Tirol wurde 1997 gegründet und bietet internationale Studiengänge für zukunftsorientierte Berufe. Aber auch Spaß und Kultur in einer der schönsten Landschaften Tirols kommen hier nicht zu kurz. Die Fachhochschule Kufstein Tirol steht für innovative wirtschaftswissenschaftliche und technisch-betriebswirtschaftliche Studiengänge und wurde für die hohe Qualität der Ausbildung mehrfach ausgezeichnet. Aufgrund des hohen Praxisanteils im Studium und der gewonnenen Erfahrungen während des obligatorischen Auslandssemesters sind die AbsolventInnen der Fachhochschule auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt.

Information

Das Projekt „Kufstein schreibt Stadtgeschichte“ setzt sich seit 2017 in verschiedensten Formen mit der Geschichte der Stadt Kufstein im 20. Jahrhundert auseinander. Teil davon waren bis Ende 2019 die sogenannten Erzählcafés. Damit wurde ein Format geschaffen, um Geschichten aus der Vergangenheit zu hören, selbst einzubringen und Fragen zu stellen. In kleineren Gruppen wurde sich zu thematischen Schwerpunkten erinnert, nachgefragt und ergänzt. Was auf diese Weise auftauchte, wurde dokumentiert und jedes Erzählcafé lieferte so neue Erinnerungen, Hinweise oder Kontakte zu weiteren Ansprechpersonen – und inspirierte damit auch diese virtuelle Schnitzeljagd durch die jüngere Vergangenheit Kufsteins. Diese Zeitreise wurde im Rahmen eines Praxisprojektes der FH Kufstein Tirol konzipiert und umgesetzt.

Details unter: stadtgeschichte.kufstein.at

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Für den Inhalt verantwortlich

Studierende des Studiengangs „Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement“ der FH Kufstein Tirol:

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Danksagungen

Bedanken möchten wir uns vor allem bei unserem Projektcoach Verena Teissl sowie bei unserem Auftraggeber Richard Schwarz für die gute Zusammenarbeit. Außerdem möchten wir uns bei Alois Loder und der Sparkasse Kufstein für ihre großzügige Unterstützung bedanken. Ein besonders großes Dankeschön gilt Robert Kathrein, der unsere Ideen – wie wir es uns vorgestellt haben, nur besser – umgesetzt hat. Ein weiterer Dank gilt Gerhard Lehmann und dem Kufsteiner Heimatverein, der uns mit Bildmaterial „versorgt“ hat.

Danke auch an unsere Zeitzeuginnen und Zeitzeugen:

Außerdem möchten wir uns bedanken bei:

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